Zeichne jetzt Dein eigenes Organic Tiny House an unserem 3D Konfigurator. 


Unser Holz, dein Zuhause.

Wo beginnt Klimaschutz? Wie wird er vor Ort umgesetzt? Unser Rudel vom Gelzhäuser Forst versucht, Antworten auf diese komplexen Fragen zu finden. Und obwohl wir noch am Anfang unserer Suche nach einer Lösung stehen, wollen wir dir zeigen, wie wir mit kreativen Ideen zu einer neuen Art der nachhaltigen Waldbewirtschaftung beitragen und den Begriff des “Tiny House” neu definieren.

Schau dir jetzt unser neustes Video an.

Hier erhältst du einen Einblick über uns, unsere Arbeit im Forst und das Organic Tiny House.

Die Idee

Ein Haus aus Vollholz, die Rettung der toten Bäume, das Einsetzen von hochentwickelter Bautechnologie, Stärkung der Region, der Erhalt des Familienbetriebs, die Aufforstung der verdorrten Flächen

 

Wir wollten zum einen unseren Wald retten und zum anderen unseren Rohstoff möglichst CO2 neutral, nachhaltig und naturbelassen verarbeiten – das Tiny House verbindet alle diese Ansprüche. Die leimfreie Verbauung des reinen Holzes sorgt für eine schöne Atmosphäre und einen angenehmen Geruch. Die Fichtenhölzer sind stabil, haben einen hohen Wärmeschutz und speichern das CO2, was der Baum zuvor im Wachstum aufgenommen hat. Zudem nutzen wir fast ausschließlich Bäume, die durch den Borkenkäfer getötet wurden. Somit muss für dein Organic Tiny House kaum ein Baum sterben :)

Die Vorgeschichte dazu ging so:

Alles beginnt mit dem Klimawandel. Aufgrund der zunehmenden Trockenheit in den Jahren 2019 bis 2021 konnten die Bäume nicht mehr genug Harz produzieren, um sich gegen den Borkenkäfer zu wehren. Dieser Käfer bohrt sich durch die Rinde und frisst sich Gänge zwischen Rinde und Holz, in denen er seine Brut legt. Normalerweise verharzt die Fichte den Käfer, der sich gerade einbohren möchte und der Käfer stirbt. In den Jahren der Dürre konnten die Bäume kein Harz produzieren, da ihnen das dazu nötige Wasser fehlte und so waren sie den Käfern schutzlos ausgeliefert. Was daraus folgte, war ein in der Geschichte der Forstwirtschaft nie dagewesenes Massensterben der heimischen Fichten.

Auf diese Weise ist unser Fichtenwald innerhalb von zwei Jahren fast komplett abgestorben. Wir mussten also retten, was zu retten ist. 

Kleiner Wermutstropfen: Da der Borkenkäfer sich nur unter der Rinde (daher der Name) bewegt und sich nicht in das Holz frisst, ist das Holz einwandfrei nutzbar. Manchmal gibt es deshalb die charakteristische bläuliche Färbung, das Kainsmal des Klimawandels und der Rettung des Holzes.

Unsere Lösung 

Baumsterben zu organischen Wohnformen  

Unsere heimischen Sägewerke waren mit dieser riesigen Holzmenge natürlich heillos überlastet, deshalb wurde und wird der Großteil des Holzes nach Asien exportiert. Parallel dazu werden hierzulande etliche Gebäude aus Beton und Stahl gebaut, was die Umwelt fatal belastet - die Bauwirtschaft ist für etwa 38% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. 

So entstand die Idee der regional verarbeiteten, recyclebaren Tiny Houses

Das gerettete Holz wird auf unserem hauseigenen Sägewerk in Bretter und Balken geschnitten und durch eine Hobelmaschine in die von euch gewünschte Form gebracht. An einigen Stellen, wie bei den Klimafolien, der Abdichtung gegen das Erdreich und gegen das Regenwasser haben wir nachhaltige Kompromisse mit dem technischen Fortschritt gemacht. Die Produkte, die wir hier verwenden um das verbaute Holz zu schützen haben Eigenschaften, die durch natürliche Produkte (noch) nicht gewährleistet sind. 

 Wir finden, dass das nachhaltigste Gebäude eins ist, das am längsten Bestand hat. Aus diesem Grund sind unsere Häuser ausnahmslos verschraubt. Dies verlangt etwas mehr Aufwand in der Anfertigung, hilft aber unseren nachfolgenden Generationen, die Baustoffe sortenrein zu trennen und nach dem Prinzip des Urban Mining für ihre zukünftigen Projekte wiederzuverwenden. 


Hier steht der Wald, der deine Ideen verwirklicht.

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58566 Kierspe

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